Die „Nachfeier“

Im Frühling haben wir uns zu fünft oder sechst getroffen, ich hatte vorher im Tabakladen Zigaretten gekauft, von denen ich noch nie gehört hatte, weil das ein spezieller Abend war und ich da spezielle Zigaretten rauchen wollte. Das Bier war allerdings das gleiche wie immer. Und wenn man in einem kleineren Raum, wie dem Wohnzimmer des besten Freundes, anfängt ernsthaft zu trinken, dann wird das Licht gelblich, der Ton wird dumpfer, die Leute rücken näher, man fängt an zu grinsen und hat das Gefühl sich auf dem Sofa zurücklehnen zu müssen. Dann streicht man sich durch die Haare, bläst langsam die Luft mit aufgeblähten Wangen zwischen den Zähnen hervor und antwortet auf die Frage: „Willst du jetzt noch ein Bier oder nicht?“ mit einem lauten: „Ja, klar.“ In einer Art und Weise wie man niemals antworten würde, wenn man wirklich noch ein Bier wollte.

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