Alptraum

Mein Bruder weckt mich, es ist sechs Uhr nachmittags, und ich hatte einen Alptraum. Ich zucke ziemlich zusammen und bin erleichtert, dass es nur ein Traum war: Ich fahre nachts mit dem Fahrrad durch die Dunkelheit, es ist auch neblig, ich kann den Nebel im Mund als Wasserteilchen schmecken und ich habe Angst, dass jemand mich verfolgt. Mein linker Arm fühlt sich irgendwie taub an und ich habe mal gehört, dass sich der linke Arm taub anfühlt und kribbelt kurz bevor man einen Herzinfarkt bekommt. Aber ich glaube dann doch, dass der Arm sich taub anfühlt, weil er während der ganzen Fahrt durchgestreckt war und wahrscheinlich irgendeine Ader abgeklemmt war.
„Tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken“, sagt mein Bruder. „Telefon für dich.“

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