Am nächsten Morgen

Am nächsten Morgen wachte ich bei Michel im Keller auf, ich war nicht mehr nach Hause gegangen, ich wachte allerdings auch nicht in Sophies Zimmer auf. Als ich mich aufrichtete, kam Michel rein und sagte: „Alles klar? Brauchst du einen Eimer?“ Ich ließ mich zurückfallen, rieb mir die Stirn und sagte: „Nein, danke, alles okay, aber wenn du diese Aspirin Migräne noch hast, dann hätte ich jetzt gerne eine.“ Eine bedeutete zwei Brausetabletten im Aufreißpäckchen. Ich richtete mich erneut vom Sofa auf, stellte die Füße auf den Boden und schnaufte laut. Michel kam mit der Tablette und einem Glas Wasser zurück und drückte beides in meine Hände.
„Hier bitte“ sagte er und setzte sich neben mich. Ich riss das Päckchen auf, und ließ die beiden Tabletten in das Glas fallen. Beim Auflösen fragte mich Michel:
„War Nadine eigentlich gestern sauer, dass du so besoffen warst? Ich meine, weil sie so früh abgehauen ist.“ Er zog sich seine Schuhe an und versuchte einen Überblick zu bekommen, wo er anfangen sollte, aufzuräumen.
„Nein, sie war müde und Jenny und Lisa waren auch schon weg. Aber sauer war sie wahrscheinlich auch.“ Natürlich ließ ich alle Beschwerden darüber, wie langweilig die Party angeblich war, aus.

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