Schlafstörungen/Schlafverhalten

Schon seit ich denken kann schlafe ich schlecht. Grundsätzlich brauche ich 30 – 45 Minuten zum Einschlafen. Ich habe aber auch schon bis zu vier Stunden wach gelegen. Ich schlafe nie oder nur sehr selten durch. Wenn ich morgens aufwache und z.B. noch eine Stunde habe, bis ich aufstehen muss, liege ich eine Stunde wach. Ich hatte schon immer zwei Kissen in meinem Bett liegen, und seit zwei oder drei Jahren liegt eins dieser beiden Kissen nicht mehr unter sondern auf meinem Kopf. Ich mache das, weil ich einen sehr leichten Schlaf habe, und schon das Vogelgezwitscher, das inzwischen spätestens um fünf Uhr anfängt, treibt mich in den Wahnsinn. Außerdem stört mich die Helligkeit. Jetzt wird jeder sagen: dann mach doch die Gardinen oder Jalousien zu. Das kann ich nicht, weil ich dann Alpträume bekomme, aus denen ich mich öfters Mal wach schreie. Unterbewusst muss ich immer wissen, welche Tageszeit draußen herrscht. Ich lege dann das Kissen so auf meinen Kopf, dass meine Augen und mein linkes oder rechtes Ohr bedeckt sind, ich aber noch durch die Nase oder den Mund atmen kann. Am liebsten schlafe ich auf der linken Seite, linker Arm am Ellbogen angewinkelt unter dem Kissen, rechter Arm irgendwo, linkes Bein gerade, rechtes Bein am Knie angewinkelt. Ich bin auch ein totaler Wühltyp, ich drehe mich in der Nacht 1000 Mal herum und schaffe es, jedes Laken vom Bett zu schieben… dafür schnarche ich nicht.
Zur Zeit schlafe ich mit dem Kopf in nordöstlicher Richtung, dadurch werden meine Träume intensiver und mein Schlaf tiefer; schlafe ich südwestlicher Richtung ist es mehr ein erzwungener Schlaf, der sehr leicht und traumlos ist.
Mein Ausgehverhalten hat dann meinen letzten Rest Rhythmus ruiniert; drei bis vier Mal die Woche bin ich abends weg, komme auch erst um vier Uhr nach Hause und bin dann erst um fünf Uhr im Bett. Trotzdem kann ich dann nicht wie andere bis zwei Uhr nachmittags schlafen, ich bin dann um spätestens 11 Uhr wach, es sei denn ich muss einen Rausch ausschlafen.
Früher konnte ich nie einschlafen, wenn Musik oder der Fernseher lief; inzwischen kann ich manchmal nur noch einschlafen, wenn ich den Fernseher anmache, auf eine Lautstärke einstelle, dass ich höre, dass gequatscht wird, aber nicht was gequatscht wird.
Manchmal denke ich, dass alles damit zusammenhängt, dass ich auch nachmittags immer ein Nickerchen – na ja, Nickerchen… das sind meistens 90 Minuten – mache, aber ich glaube, das ist so eine Frage in der Art: was war zuerst da, das Ei oder das Huhn, nur in meinem Falle: was war zuerst da, das Nickerchen oder der fehlende Nachtschlaf.

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