Ausgehkultur

Vor ein paar Jahren stand ich bei uns vor dem Haus an der Straße und wartete an einem Freitagabend darauf, abgeholt zu werden. Wohin es ging weiß ich nicht mehr, ich schätze mal in unsere Stammdisco. Ein Haus weiter sah ich, wie ein paar Freunde einen anderen Freund abholten. Neben mir stiegen ebenfalls Jugendliche in ein Auto, um zum Wochenende aufzubrechen. Auf der Fahrt in die Stammdisco sah ich dann Jugendliche an Tankstellen, die für das Wochenende einkauften. Da kam mir der Gedanke, dass das einzige, was Jugendliche in Deutschland verbindet, wohl die Ausgehkultur des Wochenendes ist. Die Orte könnten manchmal verschiedener nicht sein, ebenso die Musik die dort gespielt wird, doch ausgehen wollen alle. Und da fragte ich mich – im Hinterkopf die Krise meiner Stammdisco – inwieweit sich die beiden Dinge Räumlichkeit/Musik auf der einen Seite und Publikum auf der anderen Seite die Waage halten, bei der Entscheidung in welchen Laden man geht und in welchen nicht. Mal angenommen: einem Laden geht es gut, es kommen immer viele Leute, man hat sich ein Publikum zu einer gewissen Musik zusammen gespielt. Dann ändert sich etwas, immer mehr Leute bleiben weg, ganze Abende bleiben leer und der Laden kriegt den Ruf, dass dort nichts mehr los ist. Wie schafft man es, den Laden wieder voll zu kriegen?

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