Heute nacht geträumt

Heute nacht habe ich geträumt, dass ich zu einer Geheimparty eingeladen war. Diesen Traum hatte ich schon einmal. Ich stand mit einer größeren Gruppe Jugendlicher in einem verfallenen Gebäude und wartete vor einer großen Stahltür. Man erzählte sich, dass dort einer wohnt, der immer die heftigsten Partys abfeiern würde. Irgendwann öffnete sich die Tür, der Typ dahinter schaute etwas verdutzt, schimpfte ein bisschen, bat dann aber alle Leute zu sich hinein. Als ich durch die Tür gehen wollte, war daraus allerdings eine kleine Öffnung geworden, ein Rechteck ca. einen Meter breit und 70 cm hoch. Trotzdem kroch ich hindurch, ich wollte ja schließlich auf diese Party. Kurz danach schauten mich alle im Raum, denn sie waren schon alle mal auf so einer Party gewesen, ich war ein Neuling. Ich hatte das Gefühl, nicht willkommen zu sein. Die Party war dann aber keine richtige Party, sie fragten sich gegenseitig aus, welche Bücher sie lesen. Das war so eine Art Maßstab, an dem die Intelligenz gemessen wurde. Wahrheitsgemäß sagte ich dann, dass ich am liebsten Peter Handke lese, und damit waren sie dann zufrieden. Der Raum änderte sich während des Traums. Am Anfang war es ein großer hoher Raum ohne Fenster und fast ohne Beleuchtung gewesen, jetzt war es eher eine Art Wohnzimmer mit Fenster und Sofas. Nach und nach verschwanden aus dem Traum alle Leute und ich saß nur noch mit meinen Eltern und meiner Schwester in dem Raum. Sie alle fragten mich: „Was willst du eigentlich?“
Währenddessen hatte ich eine kleine Kasse im Schoß liegen, so eine aus einem Kaufmannsladenspiel, und versuchte darauf den Traum aufzuschreiben.

Später träumte ich von einem Vormittag, den ich mit einem guten Kumpel verbrachte. Wir waren bei mir zuhause und ich erzählte ihm von obigem Traum. Er lachte mit mir darüber und sagte, er würde sich nachher noch mit seiner Freundin treffen wollen, die wäre allerdings gerade mit Freundinnen unterwegs. Wir fuhren einkaufen und natürlich trafen wir dort seine Freundin samt Freundinnen. Ich kannte sie alle von früher aus der Schule und sie begrüßten mich überschwänglich. Danach reißt die Erinnerung etwas ab, ich sitze mit meiner Schwester im Auto und erkläre ihr, dass ich zu Spät zur Arbeit käme, wenn ich nicht jetzt losfahren würde. Sie war enttäuscht, denn sie hatte gedacht, dass sie mit mir einen schönen Nachmittag verbringen würde. Ich wollte dann aber endlich los, wendete das Auto und fuhr zur Arbeit. Irgendwie war es noch mein Fiesta, er war allerdings feuerrot und das Lenkrad war auf der rechten Seite.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: