Raus(ch)

Danke, es hat sehr gut geschmeckt, es war köstlich; und ich taumele die Stufen hinab, im Kopf das eben stattgefundene Gespräch mit dem DJ: Nein, hab ich nicht da, nein, kenn ich nicht, nein, spiel ich nicht. Aber eigentlich ist es jetzt eh egal, weiter die Stufen hinab, bloß nicht hinfallen, Kopf nach rechts, nach links drehen, wie als Kind im Straßenverkehr, immer weiter gehen, einen Fuß vor den anderen setzen.
Vier Finger und ein Daumen halten mein Bier und meine Zigarette, mein Verstand und mein Gewissen und mein Herz und meine Seele halten mein Gebilde zusammen, dass sich aus Erlebnissen zusammensetzt. Wird manchmal auch Leben genannt, doch jetzt werde ich scheißsentimental, im Kopf Gedanken mit Reverb, Delay und Endlosschleife. Jetzt aufs Klo, Kopf unter den Wasserhahn halten, stillschweigend wird hinter mir gewartet, für die meisten scheint sich der Tag ähnlich wie für mich gestaltet zu haben, keine klaren Augen um mich herum, man hat sich berauscht an diesem oder jenem. Die Narkose klappt perfekt, nichts dringt mehr zu mir durch, ich freu mich und das Nichts in meinem Kopf zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht.

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