Wut

Nur einmal würde ich ihm richtig weh tun wollen, einmal nur, so dass es ihm richtig schlecht geht. Er kommt zu mir und holt sich seine tägliche Dosis Aufputschfertigmachen ab, zieht sich an mir hoch, in dem er mich runterdrückt. Und was bin ich? Froh, wenn er einmal ernsthaft interessiert scheint. Man müsste es schaffen, ihn sich so ausgeschlossen und so minderwertig fühlen zu lassen, dass er sich endlich ernsthaft die Frage stellt, warum man ihn so behandelt. Ihm gegenüber wütend zu werden oder genervt zu erscheinen hat keine Wirkung mehr, das prallt an ihm ab, dann macht er auf Mitleid, oder er lacht, wie man über ein kleines trotziges Kind lacht, wenn man als Elternteil nicht gelernt hat auch seinen Kindern gegenüber Respekt zu empfinden. Heute nacht träumte ich, ich stände vor ihm, würde an einem Tisch rütteln und schreien: „Du hast mich kaputt gemacht!“

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