SMS

Aus dem SMS schreiben ist eine ganz neue Kommunikationsform geworden und ich möchte diese Kommunikation eigentlich verteidigen, weil ich nicht glaube, dass Jugendliche weniger miteinander reden, nur weil sie SMS hin und her schicken. Nein, sie reden und schicken SMS hin und her. Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Eigentlich soll es in diesem Artikel um eine schlechten Tag gehen, der durch eine missverstandene SMS ausgelöst wurde. Trotzdem fühle ich mich beim Meckern über SMS immer wie jemand aus dem 19. Jahrhundert, der sich über das neu erfundene Telefon beschwert, weil er ja auch genauso gut Briefe schreiben kann. Diese Leute gab es mit Sicherheit.
Am Dienstag bekam ich eine SMS, die mich in einen Abgrund stürzte und so weit beeinflusste, dass ich den Tag in Hamburg verbrachte, weil ich es zuhause nicht aushielt. Diesen Tag würde ich am liebsten streichen. Wie ich am nächsten Tag erfuhr, hatte ich diese SMS falsch verstanden bzw. war sie falsch geschrieben, so dass ich sie überhaupt falsch verstehen konnte. Die Geschichte ist aus dem Weg geräumt und alles ist wieder in Ordnung, doch ich machte mir daraufhin vorgestern viele Gedanken darüber, inwieweit diese SMS mich beeinflusst hatte. Im Dialog am Telefon wäre die Sache wahrscheinlich schnell aufgeklärt gewesen, doch so war alles unklar. Trotzdem denke ich, dass SMS manchmal dazu herausfordern, bestimmte Dinge so geschickt zu formulieren, dass sie in 160 Zeichen passen. Und das finde ich an sich gut. SMS… Teufel, neue Kommunikationsform, oder was?

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