Giardini Di Miro und finn. im Café Glocksee, Hannover

Der Abend beginnt mit Stress, A. und ich fahren erst um viertel nach sieben los, wollen uns dann mit G. in Hannover direkt am Café Glocksee treffen. Aber Moment Mal, zwischendurch Nebel in meinen Augen, die Autobahn zieht links und rechts an mir vorbei, ich bin unterwegs, ich die Batterie, das Auto die Lichtmaschine. Wir kommen um halb neun am Café Glocksee an, Einlass ist noch nicht, A. und ich holen uns aber trotzdem was zu trinken. Kurz nach neun Uhr gehen wir dann rein, G. hat den Weg auch gefunden und wir erleben noch .finn beim Soundcheck. Das Café Glocksee ist äußerst gemütlich, wir sitzen in einem kleinen abgetrennten Teil, in dem auch die gesamte Band Giardini Di Miro Platz genommen hat. Zwischendurch muss ich immer wieder darüber nachdenken, dass wir der Band nur 8 Euro pro Person geben, viel zu wenig, ich hätte liebend gerne mehr bezahlt. Um viertel nach zehn beginnt finn. mit seinem Programm und er zaubert wunderschöne Songs auf die Bühne und in den Raum. Cleane E-Gitarre mit viel Delay, der Gesang sehr hoch, erinnert an Sigur Ros, sanfte Elektronik Beats und Streicher und Orgeln im Hintergrund. Wunderschön. Ich sitze auf einem Stuhl, habe lange Zeit die Augen geschlossen und träume. Giardini Di Miro beginnen um viertel nach elf und spielen als erstes den einzigen Track vom neuen Album, der ohne Gesang (oder Stimme oder Sprachsamples) auskommt. Gleich beim ersten Lied merkt man, dass der Sound absolut perfekt ist, alle Mitglieder äußerst präzise spielen und sie sich wahrscheinlich auch nicht davon abhalten lassen werden, so richtig laut zu rocken (wie beschissen geschrieben das ist, merke ich selber, aber wie sollte man das anders formulieren: alles hat einen perfekten Sound, alle fünf bis sechs Leute auf der Bühne versinken absolut in den Songs und „spielen sich den Arsch ab“, wie A. später meinte). Hat man vom Album her das Gefühl, dass bei Giardini jetzt die leisen Töne bestimmend sind, spielen sie die Songs live absolut druckvoll. Es kommen noch mehrere Lieder vom neuen Album, vom Vorgänger „Pet Life Saver“, und zum Schluss vier Zugaben, wobei die letzte „Blood Red Bird“ von Smog ist.
Wir alle sind sehr zufrieden mit dem Konzert auch wenn mehr hätte los sein können, es waren vielleicht 120 Besucher dort.
So eine kleine Location, so eine kleine Band, so ein kleines Publikum, so ein großes Konzert.

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