Archiv

Archiv für den Monat März 2004

Es tut mir leid, aber alles was Conor Oberst anfasst, kann ich nicht leiden. Ich mochte Bright Eyes noch nie, auch wenn ich es versucht habe. Der Herr Oberst leidet mir einfach zu offensichtlich. Das ist so wie bei Korn. Von der schlechten Musik mal ganz abgesehen, leidet Jonathan Davis so Hollywood-mäßig, dass einem beim Zuschauen schon schlecht wird.
Sich im Moment zu outen die Bright Eyes scheiße zu finden, kommt wohl ziemlich uncool.

Bei den Fernsehsendern fangen jetzt die richtigen Leute an zu arbeiten. Es kommt immer häufiger vor, dass ich bei Reportagen – vorzugsweise wissenschaftliche Dokus – ziemlich gute Musk höre. Bei nano auf 3sat lief als Untermalung zu Bildern aus der Neurologie erst The Notwist und dann irgendwann Console. Auf SAT1 steht irgendeiner auf Sigur Ros, denn da lief schon häufiger Svefn-G-Englar. Gestern kam es dann ziemlich ungewöhnlich. Auf ProSieben kam eine „Reportage“ über die Kripo in Mecklenburg-Vorpommern und bei einer Szene, in der ein Straftäter erkennungsdienstlich erfasst wurde, lief ein Stück vom ersten Tortoise Album.