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Archiv für den Monat Januar 2005

Firings soon. Lots of firings.

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Ich könnte darüber schreiben, dass meine Briefe aufgrund meines kaputten Postkastens immer nass werden und heute von mir unter einer Decke von Schnee hervorgeholt wurden, oder dass Dieter Thomas Heck mal ein Lied gemacht hat, in dem er davon singt, dass er einen Mann namens John umbringt, ihn in der Themse ertränkt.
Ich hätte auch gerne Fotos gemacht. Gestern in der Kaserne z.B., in der an einem schwarzen Brett unter der Überschrift „Schießbefehl“ eine leere Klarsichtfolie hing, oder ein Foto von meinem Geisteszustand, nachdem ich zwei Bier und drei Wodka Red Bull getrunken hatte.
Ich habe mir außerdem eine Lebensaufgabe damit gestellt, irgendwann, wenn ich aufhören sollte Lotto zu spielen, darauf achten zu müssen, dass ich niemals mitkriege, welche Zahlen gezogen werden, weil ich immer die gleichen Zahlen spiele und ich es natürlich niemals ertragen könnte, würden die Zahlen in der Woche gezogen werden, nachdem ICH aufgehört habe zu spielen.
Ich würde auch gerne über Weblogs schreiben, welche über- und welche unterbewertet sind; dass ich mir so sehr wünschte, ich hätte mir damals einen anderen Benutzernamen ausgedacht.
Ich könnte so viel schreiben, aber ich bin zu müde.
Und was ich noch sagen wollte: Wenn Harald Schmidt sagt, er hätte kein Material mehr, dann gehört das mit zum Material.

Wenn ich ernst genommen werden wollte, so sollte ich mir eine anständige Emailadresse zulegen, bei so einem Quatsch hätte er gar nicht weiterlesen wollen. Ich schaute ihm ernst in die Augen und dachte, dass es mir furchtbar ernst gewesen war mit der Adresse, so ernst man einen Traum meinen kann. Seine Ernsthaftigkeit hatte er noch nicht gefunden, sie war hinter der Angst vor seinem Vater versteckt, durch die er sich jeden Tag etwas suchen musste, in dem er sich behaupten, vordrängeln konnte.

Letztens im Bistro der Twilight Zone. Ich hab Hunger und will was zu essen holen. Ich geh rein und schau mich um, sehe keine Karte, gehe zum Tresen und frage den Mann dahinter: „Haben Sie eine Karte?“ Daraufhin er: „Was für eine Karte? Eine Landkarte?“ Ich hätte mich einfach umdrehen und gehen sollen und dabei murmeln: „Ja, genau, eine Landkarte. Damit ich den Weg nach Schnell Weg Von Hier finde.“