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Archiv für den Monat November 2005

Konradowitsch ist wieder da!

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Sagt die Tussi zu ihrem Freund: „Ach, hab ich dir ja noch gar nicht erzählt. Sebastian kann mir ja die Karten besorgen für Robbie Williams. Und er hat gesagt, dass er uns auch so VIP-Ausweise besorgen kann, dann können wir auch in den VIP-Bereich.“ Sie legt den Kopf schräg, eine verlegene Geste, ihre Gedanken an den wunderschönen Abend mit Robbie Williams, ihr gegenüber ihr Freund, der so gar nicht wie Robbie Williams ist, dem sie unverhohlen jeden Abend erzählt, wie toll sie den findet. „Und“, fragt der, mehr sagt er nicht. „Ich weiß nicht“, sagt sie, „ich glaub das noch nicht so ganz.“ Glaub es, Mädchen, und geh auf dieses Konzert.

Heute Nachmittag habe ich mal wieder geträumt, dass mein Handy fantastische neue Funktionen hätte. So bekam ich eine Werbemail, dass ich mir nun Firefox fürs Handy runterladen könnte. Außerdem gab es ein neues Spiel, bei dem man Drachenflieger durch die Luft steuern konnte. Das Ganze mit einem atemberaubenden Sound der durch die Luft rauschenden Segel.

Jack Putter und seine Kumpanen Run und Hörmeini sind jetzt in der 4. Klasse von Hockwarz und schon sieht sich Jack Putter einer schier unlösbaren Aufgabe entgegen. Jemand hat heimlich seinen Namen in einen Topf geschmissen und er muss bei den Olympischen Spielen für Zauberheinis mitmachen. Drei Aufgaben müssen er und Krum von der Krim und Dingleberry und Fleur Couleur absolvieren, von denen die 1. einem Drachen das Überraschungs-Ei klauen, die 2. im Wasser planschen und die 3. den Gärtner spielen ist. Am Ende winkt dem Sieger ewiger Ruhm und ein Pokal, der in der Mitte des Irrgarten steht und den es zu erreichen gilt. Dieser Pokal ist jedoch ein Portschlüssel und Jack Putter findet sich ruckzuck in der ekligen Wiederauferstehung von Lord Wolldemort wieder, durchgeführt von Wurzelmaus.
Soweit die Handlung wie Kinder und Jugendliche sie sehen.
Den Erwachsenen im Kino fiel natürlich auf, dass der ganze Film voller Anspielungen (lechz) auf das Erwachsenwerden (würg) ist. Hörmeini ist eigentlich die ganze Zeit unerträglich, andauernd genervt und zickig und aufbrausend, oder sie flennt. Jack Putter versucht krampfhaft, Schaum über alles zu schieben, damit keiner spannt, Ron ist misstrauisch und deckt mit diesem Misstrauen auch einen Teil (wenn auch einen langweiligen) der Problematik in der Pubertät ab. Hägrid und Frau Munster flirten, Krum von der Krim macht Hörmeini schöne Augen und es wird Allgemeinwissen, wie: Frauen trifft man nie allein, deswegen kann man sie nicht ansprechen, vermittelt.
Alles in allem eine schöne Mischung aus Teenie- und Fantasy-Film.