Es schließen sich Kreise. Im selben Seminar, in dem ich „Videodrome“ gesehen habe, sah ich auch „Caché“ von Michael Haneke. Ohne die Halsschlagaderaufschlitzszene hätte mir „Caché“ noch besser gefallen, aber auch so ist er u.a. eine interessante Studie zur Realitätskonsititution. In einer anderen Vorlesung sah ich jetzt einen kurzen Ausschnitt aus „Code: unbekannt“ und gerade, als ich auf dem Sofa lag, dachte ich: schaue ich doch mal, was der Haneke noch für andere Filme gemacht hat. Und es trifft mich wie der Schlag. Michael Haneke hat „Bennys Video“ gemacht, der Film, der für mich die absolut grausamste Szene enthält, die ich in einem Film jemals gesehen habe. Immer wieder zwischendurch, wenn es irgendwie um explizite Gewalt geht, muss ich an diesen Film denken, den ich immerhin das erste und einzige Mal 1994, also vor 13 Jahren gesehen habe. Und noch immer kann ich mich genau an die Szene erinnern. Beschreiben muss ich das jetzt hier nicht, den Film kann sich jeder selber anschauen und wird wissen, welche Szene ich meine. Aber das Studium schließt sich immer mehr um mich.

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