Archiv

Archiv für den Monat September 2008

Diese unglaubliche unerwartete Erlösung und das Gefühl des Verdammtseins in Bohren & Der Club of Gores „Zeigefinger“ bei 11:08.

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Heute Nacht habe ich eine hollywoodreife Vorstellung mir bekannter Orte und Gegebenheiten geträumt. An viele Einzelheiten kann ich mich nicht erinnern und würde ich das alles aufschreiben, wäre das mit Sicherheit der längste Eintrag im Traumtagebuch bisher. Aber es war eine Art Generalversammlung der Trauminhalte heute Nacht. Traumelement Nr. 1: Die Klassenfahrt oder der Klassenausflug. Traumelement Nr. 2: Eine Schule oder eine Universität. Traumelement Nr. 3: Mein Vater. Traumelement Nr. 4: Eine Zugfahrt. Traumelement Nr. 5: Meine Heimatstadt in gespenstisch. Ein paar Einzelheiten gingen wie folgt: In der Schule/Universität (es war eine Mischung aus beidem) lief ich wieder orientierungslos herum, da ich vergessen hatte, was und in welchem Raum ich Unterricht hatte. Ich stieß dabei auf einen Gebäudeteil, den ich nicht kannte. Es war die Bibliothek, die „Philliathek“ hieß. Dieser Gebäudeteil war riesig, mehrstöckig und mehrere Hundert Personen hielten sich dort auf. Die andere Einzelheit war die Zugfahrt Richtung E. Es war nachts, und ich befand mich irgendwie auf dem Zug. Es war eine alte Lokomotive, die den Zug zog und ich beobachtete den Rauch. Mehrere Züge kamen uns auf dem Gleis entgegen, aber wir fuhren einfach durch sie hindurch als wären wir ein Geisterzug. Als wir in E. ankamen, stieg ich mit einem ehemaligen Freund aus dem Zug und wir schlichen uns in die Stadt, so als wären wir Gefangene auf der Flucht. Wir schlichen uns in ein Haus, das von einem Hund bewacht wurde. Es tauchten in der letzten Nacht mehrere Motive der Angst in meinem Traum auf, vor denen ich aber in der letzten Nacht keine Angst hatte. Entgegenkommende Züge waren mir egal und der keifende Hund ebenfalls. Aber in solch einer filmreifen Bildhaftigkeit habe ich bisher nicht geträumt.

Gestern Nacht habe ich geträumt, dass ich im W.-Gebirge an einem Wald stand, der anfing zu brennen. Ich war mit einem Moped zu einer Berghütte dort gefahren, um auszuspannen. Mit mir standen andere Leute in der Gegen, die alle auf den brennenden Wald schauten. Irgendwie war ich unsicher, ob dieser Brand eine Gefahr sei und fragte einen neben mir stehenden Mann: „Der Wald brennt doch, oder?“ Er bestätigte dies und auch meine Frage, ob dies eine reale Gefahr sei. Dann rief ich 112 an und beschrieb der Frau am Telefon die Situation, in der ich war. Ich fragte sie aber auch, ob hier in der Gegend vielleicht eine Art Fest stattfinden würde, zu dem das Feuer gehöre. Das bejahte diese Frau und wir unterhielten uns dann kurz über die Veranstaltung zu dem dieses gesteuerte Feuer gehörte.
Heute träumte ich dann endlich einmal von Wolf Parade. „Language City“ ist als Jahrhundertsong einfach jetzt anscheinend zu lange in meinem Kopf. Ich träumte also davon, dass Wolf Parade auf dem Stemweder Festival auftreten wollten, dies aber nicht konnten, weil wilde Tiere in der Gegend ausgebrochen waren, namentlich Löwen und Tiger. Wolf Parade traten stattdessen auf einem abgelegenen und eingezäunten Gelände auf, in einem alten verfallenen Gebäude. Ich war betrunken und ging zu „Language City“ absolut ab. Danach quatschte ich noch einen von der Band an und laberte ihn mit meiner Gesabbel über dieses Lied voll.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich in einem Camp irgendwo bei S. bei M. und W. gewesen bin, die ich im Urlaub in V. kennengelernt habe. Dort waren unterschiedliche Leute, mit denen wir alle zusammen in einem Bett geschlafen haben. Unter anderem waren dort einige Kollegen und B. und P. und wir haben dort unterschiedliche Dinge unternommen, bei denen ich selbst immer alleine im Bulli fahren musste. Das war irgendwie blöd, zumal mich W. auch immer wegen irgendwelcher Lapalien wie z.B. dass ich mit meinen Schuhen den Holzfußboden zerkratzt habe, angemeckert hat. Dann sind wir irgendwann an einen See gefahren und waren dort spazieren. Dort hatte ich ein Kind eines befreundeten Pärchens auf dem Arm und B. war ganz begeistert davon, wie das aussah. Als ich mich mit dem Bulli in einem Wald verfahren hatte, traf ich auf ein Pärchen, das mir dann den Weg gewiesen hat.

29. November 1998
Heute nacht hatte ich dann einen komischen Traum. Ich träumte, ich wäre mit M. in der Uni, also so, daß sie da auch studiert und sie würde immer von mir fortlaufen, weil sie irgendein Problem hat. Als ich sie dann endlich „gefangen“ hatte, führte sie mich zu einem persönlichen Spint, der allerdings aussah wie ein alter Schrank. Sie machte den Schrank auf und er war voll von Baumplatten, mit einem Durchmesser von ca. 10 cm, alle feinsäuberlich gesägt. Da sagte sie, daß sie das gemacht hätte, anstatt sich die Arme in Scheiben abzusägen.

3. Dezember 1998
M. hatte nämlich einen Traum über mich. Sie hat geträumt, daß ich Selbstmord begehen würde und sie würde zur Beerdigung gehen mit 20 roten und einer schwarzen Rose, wegen meinem Alter. Bei der Beerdigung wären dann alle dagewesen, meine Eltern und A. auch. Sie hätte länger als alle anderen am Grab gestanden…

9. Januar 1999
Heute nacht habe ich geträumt, dass Peter Handke hier bei uns angerufen hätte. Es war entweder der Silvesterabend oder Neujahrsabend, ich weiß es nicht, auf jeden Fall war meine Schwester hier und er wollte mit ihr sprechen. Beziehungsweise meinte er, er wolle mit uns beiden sprechen und da ich nun einmal gerade am Telefon sei, könnte er ja auch erst mit mir sprechen. Ich fing an mit ihm über Schreibthemen zu diskutieren und wir bekamen uns ganz schön in die Wolle. Ich habe dann auch dieses Zitat gebracht „ich bin doch nicht so…“ aber ich weiß nicht mehr, was er darauf antwortete. Als wir dann beide stumm blieben, erzählte ich von dem Buch, das ich gerade lesen würde und da wechselte er ganz schnell das Gesprächsthema, da er anscheinend nicht mehr über seine Bücher sprechen wollte. Auf jeden Fall war ich in dem Traum sehr unzufrieden mit Peter.

30. Januar 1999
Als ich gerade im Badezimmer vor dem Spiegel stand und den letzten Rest Rasierschaum von meinem Gesicht wusch, fielen mir dunkle Ringe unter meinen Augen auf. Der Grund für die Ringe könnte vielleicht der Traum gewesen sein, den ich heute nacht hatte. Ich träumte, ich wäre wieder in der Schule, allerdings war die Atmosphäre der Schule erschreckend real, sie war wirklich genau wie mein gutes altes Gymnasium. Und ich träumte nicht von Bio bei S., oder dass ich zu spät zum Unterricht erschienen war, sondern dass ich wieder Franze bei B. hatte. Alles war erschreckend real und ich war der Dumme in der Klasse. Es war so, als hätte ich total vergessen, dass ich Franze überhaupt habe, denn als ich mein Heft aufschlug und die Aufgaben zu den nicht gemachten Hausaufgaben sah, merkte ich, dass ich überhaupt nicht daran gedacht hatte. Ich kam dann bei der letzten Aufgabe tatsächlich dran und wusste natürlich nichts. Da sah ich, wie sich langsam alle Finger der Klasse erhoben, weil die Frage oder Aufgabe anscheinend so einfach und leicht war, dass sogar die Dümmsten der Klasse die Antwort oder Lösung darauf wussten, nur ich nicht.

15. Dezember 1999
Heute nachmittag hatte ich wieder sehr sehr seltsame Träume, ich träumte, es wäre der dritte Weltkrieg angebrochen, die Russen würden in Deutschland eingefallen, während ich im D. war, der D. war ein kleines Zimmer und als deutsche Soldaten in den Dome marschierten, hielten sie uns zuerst für Russen, bis ich dann sagte: „Was ist passiert?“ oder so. G. war auch da. A. hatte ein Kind, mit G. habe ich mich gestritten, es war schon sehr seltsam.