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Archiv für den Monat Februar 2010

Ich hatte Angst in das Loch zu fallen, weil ich nicht wusste, wie es dort sein würde. Aber auch und vor allem, weil man dann einfach weg ist, man existiert als Selbst für eine Zeitlang nicht mehr und das zehrt am Leben – wenn man wieder zurück ist. Das ist, glaube ich, der Effekt, den man in Filmen dadurch versucht zu erzielen, Zeitreisenden nur eine begrenzte Zahl an Sprüngen zuzugestehen, bevor sie körperlichen Schaden davon tragen. In LOST ist es das Nasenbluten, das das Zehren der Sprünge am Körper anzeigt. Natürlich kommt etwas dabei heraus, man leistet etwas, aber es hinterlässt eine Spur – eine negative Spur.

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