Heute Nacht geträumt.

„Diesen Proberaum hier kenne ich“, sage ich und trete in den Raum ein, C. zeigt ihn uns mit Corpsepaint auf seinem Gesicht; ob dieser Proberaum jetzt für uns oder für eine andere Band sein soll, weiß ich gar nicht so richtig. Auf jeden Fall bin ich schon einmal hier gewesen, aber ich kann mich doch nicht so ganz erinnern, wer hier früher war. Zuvor bin ich auf einer grotesk-intermedialen Reise zu diesem Ort gelangt, in einem Auto, auf einem Bildschirm – eben so wie ich mir intermedial im Traum vorstelle. Der Proberaum ist sehr hoch, fast wie eine Kirche, und groß. „Das ist absolut ungeeignet zum Musikmachen“, sage ich und bewege mich umschauend zwischen den Wänden herum. Schließlich erblicke ich einen analogen Synthesizer, der allerdings wie ein 500 Jahre altes barockes Klavier aussieht; als ich ihn anstelle, ertönen aus ihm die schönsten analogen Klänge, die ich je gehört habe. Er hat absurd viele Regler und Potis, alle unbeschriftet und teilweise funktionslos. Nur den Regler für die Balance kann ich identifizieren und stelle dabei fest, dass die eingebauten Lautsprecher nicht mehr richtig funktionieren.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: