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Archiv für den Monat Mai 2011

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich im Keller eines Freundes irgendwelche blinkenden Dinger identifiziert habe als irgendetwas. Bewacht war der Keller durch den Hund der Familie, und die Mutter hetzte den Hund auf mich, weil sie mich zuerst nicht erkannte. Sie hatten mich beide lange nicht gesehen und ich benutzte eine bekannte Geste von mir, um mich erkennbar zu machen. Der Hund sprang mir zuerst auf den Rücken, wurde dann aber zu einem Kuscheltiernilpferd, das auf dem Boden lag.

Heute Nachmittag habe ich geträumt, dass ich zwei sprühende und spritzende Bierflaschen in die Spüle gehalten habe, um die Küche vor einer Sauerei zu bewahren. Die Sauerei richtete sich aber schon an, da ich beide Daumen auf die Öffnungen drückte und dadurch die Spritzerei noch verstärkte. Meine Freundin kam mit einer Schubkarre an der Küche vorbei und fragte mich, was da los sei. Ich sagte nichts, sondern versuchte den Abfluss der sich mit Bier füllenden Spüle freizuschaufeln, der seltsamerweise mit Kies verstopft war.

Heute Nacht habe ich von einem Altbau geträumt, der in einer Reihe von modernen Häusern stand und abgerissen werden sollte. Dagegen sträubte sich eine Initiative, die den Abriss in einer Tageszeitung bekanntgaben: „Wir können nun wohl nichts weiter gegen den Abriss in der xxx-Straße machen…“ Darüber war ich so erbost, dass ich diesen Artikel meinen Geschwistern zeigen wollte. Die waren gerade aber auf dem Weg in ein Museum, in dem ich vorher schon einmal gewesen war. Ich war etwas in Eile, da man in diesem Museum durch eine Art Tunnel gehen musste, in dem man – einmal eingetreten – nicht mehr umkehren konnte. Meine Schwester riet mir auch davon ab, aber ich ging trotzdem noch einmal rein und meinen anderen Geschwistern hinterher. Irgendwann stieß ich auf ein Zimmer, in dem ein alter Boden ausgestellt war, und ein Engländer schimpfte gerade seinen Sohn aus, der einfach so über diesen antiken Boden latschte. Später verlor ich mein Ziel, meinen Geschwistern von dem Abriss des Altbaus zu erzählen, aus den Augen und traf stattdessen alte Freunde und Bekannte in dem Museum.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich in E. in einem Schuhladen war und dort Schuhe hab mitgehen lassen. Die brachte ich zu meinem Auto, es war ein altes Auto mit Druckknopf-Türgriffen, und packte sie in meine Reisetasche. Anscheinend war ich auf Reisen. Ich wühlte Ewigkeiten in dieser Tasche herum, machte sie immer wieder auf und zu. Ich fühlte mich nicht gut wegen der Schuhe. Später träumte ich von einem Jahrmarkt, dem eine Katastrophe bevorstand, ich beobachtete alles von oben, wie aus einem Nachrichten-Hubschrauber. Dort sah ich ein Karussell, das aus einer großen eingehängten Kugel/Kuppel bestand, bestimmt 100 Meter im Durchmesser, diese löste sich gerade aus ihrer Halterung und fing an zu rollen.