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Archiv für den Monat Dezember 2012

Auch in diesem Jahr wieder ein kleiner Rückblick auf das musikalische Geschehen in meinem Leben.

Top 10 Bands 2012:

10. Hot Chip – Es freut mich sehr, dass Hot Chip hier in die Top 10 gerutscht sind. Es freut mich deswegen, weil ich wahrscheinlich „In Our Heads“ als Lieblingsalbum 2012 nennen würde, wenn man mich fragte. Das Album ist große Klasse und hat mit „Flutes“ einen Song, den ich als Lieblings-Song 2012 wählen würde.

9. Tortoise – Auf Facebook habe ich letztens gepostet: Post-Rock kommt zurück und zwar in ganz großem Stil. Damit meinte ich aber eigentlich, dass der Post-Rock für mich zurückkommt, weil ich wieder so viel Gefallen an dem Chicagoer-Stil gefunden habe. Tortoise, Do Make Say Think, you name it. Es gibt Momente in der Musik von Tortoise, die mich so berühren wie nichts Anderes in der Musik. Und was heute allerorten Post-Rock genannt wird, hat eigentlich mit diesen Anfängen nicht mehr viel zu tun. Was nicht schlimm ist. Aber ich würde den Begriff Post-Rock dann doch eher bei einer kleineren Anzahl von Bands sehen.

8. Lawrence – Wie fast jedes Jahr ist auch Lawrence dieses Jahr wieder vertreten. Der Romantic Techno hat sich bei mir persönlich nicht so festgesetzt und fortgepflanzt, wie ich das noch vor 5 Jahren gedacht hätte – oder vor 10 Jahren, als das alles anfing. Wenn ich aber Lust habe, Musik zu hören, die dieses Label tragen könnte, greife ich fast immer zu Lawrence.

7. Beastie Boys – Es ist ein unglaublich trauriges Jahr für Hip Hop gewesen, da Adam Yauch gestorben ist. Dieser Verlust ist groß. Wenn ich „Check your head“ hören, spüre ich immer noch 20 Jahre später die Veränderung, die dieses Album in der Musikwelt hervorgerufen hat. Die Beastie Boys sind unersetzlich.

6. John Maus – Auch in 2012 hat John Maus mich viel begleitet. Ich bin dann in diesem Jahr auf einen Song und Track gestoßen, der mich absolut umgehauen hat. Aber man muss sagen: John Maus funktioniert sehr gut singleig. Ich mag selten ein Album von ihm anhören. Es ist, als hätte ich durch John Maus eine Art Radio-Mechanik wiederentdeckt, auch wenn ich die dann „nur“ über den Shuffle-Modus im Smartphone hervorrufe.

5. und 4. und 3. – Nirvana, Soundgarden und Radiohead. Es stellt sich heraus, dass es jedes Jahr Künstler gibt, die sich immer (und immer mehr) in die Charts nach vorne drängen. Das sind mal wieder Nirvana, Soundgarden und Radiohead. Es ist ganz selten, dass ich von diesen Künstlern einen Titel wegdrücke. Es fühlt sich immer so an, als hätte ich das noch nicht genug gehört.

2. und 1. Hype Williams / Dean Blunt & Inga Copeland. Mit Abstand, mit großem Abstand kassieren Hype Williams / Dean Blunt & Inga Copeland die ersten beiden Plätze und haben auch mit Abstand die meisten Plays in diesem Jahr. Was die beiden machen, hat mich dieses  Jahr – und wird es auch für die nächsten Jahre – so sehr beeindruckt, dass ich das kaum beschreiben kann. Diese Art von Musik ist für mich außerhalb von allem. Eine amateurhafte Herangehensweise an die eigene Liebe zu Beats, Synthies und Flächen.