Twitter.

Twitter ist für mich wirklich eine wichtige Adresse geworden. Nicht so sehr zum Folgen anderer Accounts – das auch – sondern mehr als Adresse für kurze Gedankenfetzen, die ich rauslassen möchte. Früher habe ich diese Gedankenfetzen immer als Überschriften oder Anstöße zu „mehr“ gesehen. Sie waren wie aufblühende Blumen, deren inneres Bouquet sich erst noch entfalten musste/sollte/könnte. Aber ich habe viel von dem überhaupt nicht geschafft aufzuschreiben und diese Gedanken kamen ins Stocken, es entstand ein Stau. So füllte ich Word-Dokumente mit kurzen Absätzen, manche auch länger als 140 Zeichen, und nahm mir vor irgendwann aus all diesen kleinen Gedanken mal große Texte zu stricken. Allein – ich habe es nie geschafft. Jetzt öffne ich diese Word-Dokumente und die Gedanken sind teilweise 6-7 Jahre alt und stauen sich immer noch da herum. Um all das einfach zu löschen, ist es mir zu schade. Dass ich das alles einfach nach und nach twittern könnte, darauf bin ich nie gekommen, obwohl ich nun auch schon eine ganze Weile bei Twitter angemeldet bin und dort auch viel schreibe. Hier kommen zwei schöne Sachen zusammen: meine Gedankenfetzen werden nicht verloren gehen, und ich kann eine erweiterte Meinung zu Twitter aufbauen: Twitter ist nicht mehr (und nicht weniger), als die Möglichkeit, in 140 Zeichen semantischen Mehrwert unterzubringen. Und das ist schon ziemlich viel.

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