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Archiv für den Monat Februar 2014

Ach ja – whatever: Wenn ihr wüsstet, was ich heute wieder erlebt habe … naja… whatever

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Ich weiß nicht, warum „Ratts of the Capital“ (und ähnliche Songs von Mogwai) wieder in großem Stil bei mir Anklang finden, aber vielleicht ist jetzt die Zeitspanne erreicht, in der ich merke, dass das Versprechen, das Bands wie Mogwai Ende der 90er und Anfang der 2000er Jahre abgegeben haben, in den letzten 10 Jahren nicht eingelöst wurde. Nämlich das Versprechen, dass auf diese gelieferten Vorlagen von bspw. Mogwai mindestens ein Dutzend nachhaltiger guter Bands folgen würden, die das Erbe weitertragen, aufnehmen, verfeinern. Ich weiß nicht, in welcher Tiefe Bands wie Explosions in the Sky, Mono, This Will Destroy You, And so I watch you from afar und und und in der Lage waren, die Parameter des Instrumental Rock so auszutarieren, dass etwas Durchstechendes dabei herauskommt, bei mir ist da aber nicht viel passiert. Gerade Mono und Explosions fingen irgendwann an, mich regelrecht anzuöden, ich war sauer darüber, dass man sich anscheinend so faul in die bekannte laut/leise Schemata fallen ließ und ein langweiligeres Album nach dem anderen herausbrachte. Ich wandte mich also ab, und war – spätestens nach Mr. Beast – dann auch von Mogwai enttäuscht. Jetzt besinne ich mich aber wieder auf die Klassiker des Genres, die vor ca. 10 Jahren veröffentlicht wurden und dazu gehört „Ratts of the Capital“ als Song definitiv ganz stark dazu.