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Im Kino (gewesen)

Wieso war ich eigentlich seit fast zehn Monaten nicht mehr im Kino? Seit gestern weiß ich es wieder, denn gestern war ich wieder im Kino. Dazu muss man vorab sagen, dass es keine normale Kinovorstellung war. Es war die Vorführung – so möchte ich es mal nennen – eines Films im Rahmen einer Vorlesung (erst Film, dann gleich im Anschluss die Vorlesung), also studentische Preise, studentisches Kino und studentische Studenten. Mit diesem Rahmen schmeißt das Publikum dann auch jegliche Kino-Etikette über den Haufen. Nicht, dass es so eine offiziell gäbe, in irgendeinem Buch eines coolen jungen hippen Medienheini verewigt. Aber was hat dieser Rahmen auf sich, dass sich so viele wie Rotzlöffel aufführen? Ich sehe da allerdings auch keinen großen Unterschied zu anderen Kinobesuchen. Und ich kann ja nicht immer auf dem Platz sitzen, in dessen Umkreis sich die rotzlöffeligsten Gören und Bengel aufhalten. Vor dem Film: neben mir jemand, der die obligatorische offene Bierflasche dabei hat, die die Umgebung vollstinkt, und die natürlich auf den Boden gestellt umkippt, klirrt und sich ergießt. Während des Films: ein Bengel hinter mir, der dauernd fragt: „Was heißt denn somnambul?“ Dann ereifert er sich in Ohs und Ahs, lacht und redet viel zu laut. Wie eben zuhause auf dem Sofa. Auf kleinem Rahmen gedrängt, muss man sich eben im Kino entsprechend seinen Mitzuschauern verhalten und denen so wenig Freiheit nehmen wie möglich. Nach dem Film: neben mir ein Mädchen, dass sich, dem Ende der Vorlesung nähernd, aus einer offenen Tupperdose, viel zu groß geschnitte Melonenstücke in den Rachen schiebt. Mit dieser Bewegung, den Kopf in den Nacken legen, die Melone, die natürlich vom Saft ganz saftig ist und tropft, mit den Fingerspitzen herausfischen und dann halb schlürfend halb sabbernd in den Rachen gleiten lassen, so dass einem schon von der Beobachtung aus den Augenwinkeln schlecht wird. Und dann noch schmatzen. So als säßen wir in der Mensa und nicht in einem Kinosaal. Und das ab jetzt jede Woche. Gute Nacht.

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Nowadays movies seem to have some sort of emptiness to them that makes them watchable at first but leaves a bitter atmosphere at the end. This time it was Scorsese’s new movie „The Departed“ that left me with some questions. Rhetorical questions of course because in the case of a Martin Scorsese movie you mustn’t ask any questions. The list of A-actors alone makes the movie sort of untouchable as I have read numerous blind-eyed reviews of the movie. Don’t bother looking for sober reviews, as the two previous movies by Scorsese starring Leonardo DiCaprio „Gangs of New York“ and „The Aviator“ have been brilliant indeed, you won’t find any. Scorseses talent „shines […] on it’s highest beams“ writes the Rolling Stone, „Thelma Schoonmaker turns editing into an art form“, yes, but one might say that there have been art forms that are hardly understandable. Nevertheless the viewer would love to understand why all these hard cuts are made. Also I would like to know why Pink floyds „Comfortably Numb“ is played in a scene where it doesn’t belong to. There are no reasons for this other than to alienate the viewer. I have asked myself this questions already while watching Crowes „Vanilly Sky“ where Joan Osborne’s „One of us“ is played during the love making and killing scene of Tom Cruise and Cameron Diaz/Penélope Cruz.

First of all you will have to bring a lot of previous gangster-movie knowledge to the movie with you as, for instance, Scorsese doesn’t explain why Matt Damon is so loyal to Jack Nicholson; this is simply explained by a scene in the beginning where Nicholson bounteously gives the young Matt Damon a bag of goodies. Later on you won’t see any doubt in Matt Damons strands of plots apart from him looking at the golden dome of the State House. DiCaprios intention to become a cop are simply crushed in a good/bad cop scene which is edited in a special way to make the scene appear longer so you don’t notice how unbelievable it is that – what is explained later and during the scene – DiCaprio gives up his career just because his bosses found out that he had some crooks in his family. They certainly wouldn’t have let him become a cop in the first place if that had made any difference. At the end of this scene DiCaprio is willing to go back into his shitty life and deal coke with his cousin – a matter of minutes against his year long apprenticeship – while Matt Damon has already been advanced several times and everyone listens to his command. Scorsese rounds up his row of unbelievable actions of unbelievable characters with Vera Farmiga who gives out prescriptions for the whining DiCaprio and randomly falls in love with anyone who either memorizes pickup lines or insults her in her office. I have hardly seen any scene as made up as the one where she carries the prescription to DiCaprio and he asks her out for a cup of coffee. There is absolutely no hint as to why she should do something like that.
In the beginning DiCaprio beats up two mob guys and becomes Jack Nicholsons „new one“ now infiltrating the bad guys and Matt Damon carries on being the eager beaver of the police department. In both parties it is simply assumed that there is a „rat“ and the search for it begins.
Secondly you will have to be very experienced in terms of dealing with violance in movies. At the end of the movie all rats and all the good and the bad guys have been blasted their brains out of their skulls and only one clever Mark Wahlberg goes off into an unknown future. In the meantime Martin Sheen flies through the screen to end up on the pavement, the cell phone has finally become its place in feature movies as a new medium of gangster actions and all former gangster movies aesthetics have been transferred into more subtle scenarios. If you have seen the movie up to the end you will have heard a grotesque amount of swear words, literally everyone fucks and sucks everyone (and everything) and there is no undisgraced mother or compatriot left. If that doesn’t ruin the movie the amount of brain matter and/or blood that flies (mostly from left to right) through the whole movie will do. The effect of all of this is lost after about half an hour because there is no more balance or difference between death and life. Most of the critics might say that there is a higher meaning or reason to this, that this is an especially realistic approach to a contemporary state of crime in cities like Boston and Martin Scorsese shows that by being especially unfashionable concerning the clothes of Nicholson, DiCaprio and the other protagonists. Also one would have to get over the swearing as this is also realistic or maybe set to scare the more delicately strung. Well, I can tell you: it scared me away, too.

Gestern nach Syriana wurde mir bewusst, wie beschissen verlogen das eigentlich ist, dass ich nach dem Kino in mein Auto steige und nach Hause fahre, nachdem ich mich darüber aufgeregt habe, wie korrupt und skrupellos die Fäden im Ölgeschäft gezogen werden, wie undurchsichtig es wird welche Nation wann was warum macht, und wie schwierig es ist, all das einzuordnen und angemessen zu bewerten.
Da sitze ich also im Kino, und 25 Minuten nachdem der Film angefangen hat, trudeln die letzten Zuschauer ein, die ja, wie ich, mindestens 8 Euro bezahlt haben. Wie wollen die jetzt den Film noch kapieren bzw. was genau hat sie daran gehindert, pünktlich im Kino zu sitzen? Dachten die wirklich, die Werbung würde 50 Minuten dauern? Oder musste die Tussi in der Gruppe sich noch so lange schminken oder telefonieren, oder die Typen irgendwo cool herumstehen oder was?
Na ja, ich hatte mich gerade beruhigt und versucht, das Geknurschpel und Geraschel der anderen zu ignorieren, da latscht so ein Heini in den Saal und fragt einen der Aufpasser, die immer zwischendurch in die Vorstellung kommen: „Ich wollte eigentlich in Casanova, wo muss ich denn da hin?“ Nach Venedig, hätte der Aufpasser sagen sollen, doch er wies ihm den Weg in den richtigen Saal und von da an war Ruhe.
Na ja, zumindest bis zum Abspann, als ich mich dann vergewissern wollte, dass das eine Lied im Film wirklich von Do Make Say Think war (war es auch, und zwar „Chinatown“ vom & Yet & Yet Album), da quatschten nämlich die Angestellten des Kinos, mit den Müllsäcken in der Hand, wie bescheuert es sei, alleine ins Kino zu gehen, dass man dann ja niemanden zum Reden hätte usw., während ich direkt vor ihnen alleine im Kino saß. Da ging ich dann raus, stieg ins Auto mit dem Öl, an dem Blut klebt, und fuhr nach Hause.

Jack Putter und seine Kumpanen Run und Hörmeini sind jetzt in der 4. Klasse von Hockwarz und schon sieht sich Jack Putter einer schier unlösbaren Aufgabe entgegen. Jemand hat heimlich seinen Namen in einen Topf geschmissen und er muss bei den Olympischen Spielen für Zauberheinis mitmachen. Drei Aufgaben müssen er und Krum von der Krim und Dingleberry und Fleur Couleur absolvieren, von denen die 1. einem Drachen das Überraschungs-Ei klauen, die 2. im Wasser planschen und die 3. den Gärtner spielen ist. Am Ende winkt dem Sieger ewiger Ruhm und ein Pokal, der in der Mitte des Irrgarten steht und den es zu erreichen gilt. Dieser Pokal ist jedoch ein Portschlüssel und Jack Putter findet sich ruckzuck in der ekligen Wiederauferstehung von Lord Wolldemort wieder, durchgeführt von Wurzelmaus.
Soweit die Handlung wie Kinder und Jugendliche sie sehen.
Den Erwachsenen im Kino fiel natürlich auf, dass der ganze Film voller Anspielungen (lechz) auf das Erwachsenwerden (würg) ist. Hörmeini ist eigentlich die ganze Zeit unerträglich, andauernd genervt und zickig und aufbrausend, oder sie flennt. Jack Putter versucht krampfhaft, Schaum über alles zu schieben, damit keiner spannt, Ron ist misstrauisch und deckt mit diesem Misstrauen auch einen Teil (wenn auch einen langweiligen) der Problematik in der Pubertät ab. Hägrid und Frau Munster flirten, Krum von der Krim macht Hörmeini schöne Augen und es wird Allgemeinwissen, wie: Frauen trifft man nie allein, deswegen kann man sie nicht ansprechen, vermittelt.
Alles in allem eine schöne Mischung aus Teenie- und Fantasy-Film.

Volker Schlöndorff hat einen Film gedreht, den ich nicht leiden kann. Die Blechtrommel. Das tat und tut mir nicht weh, denn ich kann ja auch andere deutsche Regisseure nicht leiden, den doofen Wim Wenders z.B. Heute habe ich „Der neunte Tag“ gesehen und bin beeindruckt von der Kameraarbeit, dem Schnitt und dem Erzähltempo und allem anderen, was man manchmal als Kritikpunkt vergisst, was aber für einen guten Film furchtbar wichtig ist.
Mehr begeistert bin ich allerdings noch von Matthes und Diehl, wobei Diehl eh mein Lieblingsschauspieler ist, und ich Matthes in „Der Untergang“ zu schätzen gelernt habe. Und so kann ich hier auch nichts Neues neben den Feuilletons und Spargels schreiben, außer meiner persönlichen Sicht des Films.
Ginge der Film so weiter, wie man es nach einer der ersten Szene vermutet, nämlich gnadenlos brutal, hätte ich mehrmals nicht hinschauen können, denn ich kann mir alle Horrofilme und Splatterfilme anschauen, aber solche Gewalt ertrage ich nicht. Und somit hätte ich mich geärgert, dass man den Film dadurch versaut hat. Schlöndorff hat sich aber entschieden, viel mehr auf die beiden Hauptfiguren des Films zu setzen und das macht ihn (den Film) außergewöhnlich gut. Es wird eine Seite aus dieser Zeit beleuchtet, über die man wenig weiß, die Stellung der Kirche im 3. Reich. Mehr gibt es aus meiner Sicht nicht zu sagen.

6,50 Euro. Kino, Mittwochabend. Das schlägt mir auf den Magen. Das Nebenbei dann jetzt erst mal vorneweg: die beiden Damen Tanten neben mir sind nach 10 Minuten eingeschlafen und schnarchen vor sich hin. Das nervt. Die beiden Typen neben uns scheinen sich lange nicht gesehen zu haben, wie meine Begleitung vermutet, derjenige, der links sitzt, wackelt immer so ganz schnell mit seinem rechten Bein beim Sprechen, er ist bestimmt nervös, weil er eine Geschichte erzählt, in der vorkommt, wie toll er ist, durch sein Wackeln wackelt aber die ganze Sitzreihe und meine Begleitung wird durchgeschüttelt. Das macht alles sehr schwierig.
Und so sind die Umstände für diesen Film nicht allzu gut. Zum Film selbst: Ich bin durchs Nicht-Fernseh-Gucken-Können etwas aus der Materie… wer waren denn die Zwillinge oder Geschwister, die in der Episode mit Steve Buscemi spielen? Was machen die denn sonst so? Und wer war diese Tussi, die am Tisch saß und sich Schusswaffenkataloge angeschaut hat? Das waren nämlich auch die beiden schlechtesten Episoden. Weder lustig noch sonst irgend etwas. Für die Episode mit Iggy Pop und Tom Waits muss man wahrscheinlich Iggy Pop und Tom Waits mögen, oder den einen mögen und den anderen hassen, aber ich kann sie beide nicht besonders leiden. Die besten Episoden waren die letzten drei, besonders die mit Alfred Molina und Steve Coogan war wirklich gut gespielt und gedreht. Und die Kombination RZA, GZA und Bill Murray ist klasse.
Hätte ich diesen Film vor drei Jahren gesehen wäre ich wahrscheinlich begeistert gewesen, doch irgend etwas hat sich geändert, irgendwie hat sich die Welt weitergedreht und jetzt kann ich das Rauchen und Kaffe trinken nicht mehr so coool finden.
P.S. Roberto Benigni ist so dermaßen scheiße, AHHH!!!

Müde von all den Stimmen zu dem Film „Der Untergang“ und dann leicht überzeugt von einer Kritik, die davon abriet, sich den Film anzuschauen (aber tun Kritiken das überhaupt noch? Ist nicht alles „sehenswert“, weil man es dann eventuell kritisieren kann?) drückte ich mich davor, mir einen Film anzuschauen, in dem Soldaten sterben würden, man wahrscheinlich Morde, Selbstmorde und andere Gräueltaten aneinandergereiht sieht, und völlig erdrückt von der Schwere der vergangenen Wahrheit aus dem Kino geht. Schlecht informiert bin ich immer noch, aber ich vermute mal, dass die Rekonstruktion der Ereignisse der letzten Wochen des 2. Weltkrieges und des Dritten Reiches maßgeblich auf den Erinnerungen der Personen aus dem „näheren Umfeld“ Hitlers beruht, die diese letzten Tage überlebt haben. Traudl Junge hat dieses Buch „Bis zur letzten Stunde“ geschrieben, das weiß ich, aber ob die anderen Bücher geschrieben oder Interviews gegeben haben, weiß ich nicht. Aber ich gehe davon aus, dass alle Ereignisse in dem Film wahr sind. Falls ich dumm bin, etwas nicht mitbekommen habe, bitte an dieser Stelle nicht mehr weiter lesen.
Ich schwafle jetzt die ganze Zeit schon ein bisschen um den Film herum, traue mich gar nicht richtig, meine Meinung dazu zu sagen, denn im Nacken sitzt einem natürlich der Tenor Deutschlands, dass man ja auf gar keinen Fall und sowieso und überhaupt. Der Film war brillant gedreht, das kann man einfach nicht anders sagen. Kamera, Schnitt, Erzähltempo, all das war mehr als solide, nicht so, wie man es von deutschen Filmen gewohnt ist. Die Schauspieler haben sich m.E. hier übertroffen, wobei ich aber Abstriche bei Alexandra Maria Lara und Corinna Harfouch machen würde. Alle Generäle, Offiziere und vor allem Bruno Ganz waren fabelhaft. Nach dem Anschauen des Films fragte ich mich dann, warum man sich denn aufgeregt hat, Hitler könnte zu „menschlich“ in dem Film rüberkommen, wobei „menschlich“ natürlich sehr schwammig formuliert ist, gemeint war von diesen Personen wahrscheinlich, dass man Hitler als gefühlvoll dargestellt hat. Wahrscheinlich regte es die Menschen auf, dass man in Versuchung kommen könnte, zu sagen: „Och, der Arme, jetzt weint er.“ Aber den Leuten, die bei jedem weinenden Menschen gleich Mitgefühl empfinden, bei jedem kleinen Tier gleich „Och, wie niedlich“ ausrufen, denen kann man eh nicht mehr helfen. Hitler weint, ja und? Hitler ist enttäuscht, weil sein Vertrauen missbraucht wurde, er trauert auch um seinen toten Köter, er kann nicht wahrhaben, dass seine Wahnvorstellung eines Dritten Reiches als Paradies für ihn und seine Vorstellung einer Weltbevölkerung den Bach runtergeht, ja und? Seine linke (?) Hand zittert, er ist dadurch „behindert“, ja und? Zu den Frauen ist er immer nett und freundlich, ja und? Muss ihn mir das zwangsläufig „näher“ bringen? Gerate ich in Gefahr zu denken: „Sein schöner Traum wird ihm von illoyalen Stümpern versaubeutelt?“ Wenn ich ein bisschen beschränkt wäre, schon. Aber ich hab doch die Kinokarte nicht gegen mein Gehirn eingetauscht, ich hab doch nicht alles, was ich vorher über das Dritte Reich und seinen Anführer erfahren habe, plötzlich vergessen. Dieser Film wirkt mehr wie eins von vielen Puzzleteilchen, das sich zu einem Gesamtbild des Wissens über diese Zeit einfügt, insofern es ein Gesamtbild geben kann. Bei Perlentaucher las ich so etwas wie: das bloße Abbilden dieser letzten Tage macht den Film so schlecht. Nee, eben nicht. Das bloße Abbilden macht den Film erträglich. Ich will keine Filme sehen, in denen man sich mit einer der Rollen identifizieren kann, damit man „mit fühlt“. Ich will Dokumentationen sehen, und „Der Untergang“ war nahe an einer Dokumentation. Dieser Film macht mehr als alles andere deutlich, wie verrückt Hitler war, OHNE dabei zu überzeichnen, wie es viele gerne hätten, damit man ja nicht auf die Idee kommt, ihr wisst schon.
Trotzdem habe ich viele der Darsteller in diesem Film einfach gerne spielen sehen, weil sie es verdammt gut können. Auch deswegen kann man ihn anschauen.
Sollte ich in diesem Text nachlässig gewesen sein, sollte ich jemanden irgendwie indirekt beleidigt haben, so tut mir das leid. So wie viele andere Filme, die sich mit vergangenen und aktuellen Kriegen auf der ganzen Welt befassen, wirkt dieser Film auf mich wie ein Antikriegsfilm. Und somit ist es ein wichtiger Film.