Archiv

Traumtagebuch

Heute Nacht hatte ich einen Traum im Traum. Die 1. Traumebene ist: Ich bin mit meiner Lebensgefährtin und den Kindern im Urlaub. Es ist der Abreisetag und ich fahre mit unserem Mietwagen zu unserer Ferienwohnung zurück, weil wir gerade bei Verwandten von meiner Freundin zu Besuch sind und ich da eigentlich nicht sein will. Es ist auf dem Weg alles verlassen und grau und post-apokalyptisch. Auf halbem Wege begegne ich Wölfen, die so aggressiv sind, dass ich umdrehen muss. (Dieser Teil war viel länger. Die Wölfe kamen immer nach und nach näher und wurden mehr und so…)
Zurück angekommen packen wir, aber ich erfahre von meiner Freundin, dass wir noch zum Essen bleiben müssen. Darüber bin ich sehr erzürnt und streite mit ihr.
An diesem Punkt gehe ich anscheinend ein Nickerchen halten, denn jetzt beginnt der Traum im Traum. Aus Wut verlasse ich also in einem Traum im Traum das Haus der Verwandten und gehe spazieren. Es hängen sehr tief graue Wolken am Himmel, die absolut surreal aussehen (wie die Hologramme bei Black Panther). Ich entdecke die schöne Berglandschaft, alles sieht ein bisschen aus wie im Schwarzwald und ich denke: Ach, ich mache einfach ein paar schöne Fotos. Ich gehe immer weiter und entdecke in den Stein geschlagene Treppen, die hoch bis zu einer Plattform führen, wo ein historisches Gebäude steht und die Leute ins Tal schauen können. In dem historischen Gebäude, das gleichzeitig ein Museum ist, arbeitet ein guter Freund von mir, der mit einer Perücke dort sitzt und für die Touristen einen auf Kolonialist macht. In Reihen stehen Bänke vor ihm, auf denen drei Leute auf polnisch über ihn lästern. Sie wissen nicht, dass er Pole ist und sie verstehen kann. Er blafft sie an und ich gehe dann erst zu ihm hin. Wir begrüßen uns und er freut sich mich zu sehen. „Na, musst Du gleich wieder weiter“, sagt er und wir unterhalten uns kurz. Irgendwie merke ich an dem Punkt, dass es ein Traum im Traum ist und ich sage zu meinem Freund: „Komm, ich mache mit dem Handy ein Foto, und wenn es noch gespeichert ist, wenn ich aufwache, habe ich den Beweis, dass dies ein Traum war.“ Wir diskutieren ein bisschen, aber er erklärt sich einverstanden und ich mache ein Foto von seiner gefakten Urkunde, die er da als Job den Touristen entgegenhält. Ich wache auf und bin in einem Gästezimmer bei den Verwandten und meine Freundin ist auch da und wir gucken Fotos auf dem Handy an und für einen kurzen Moment sieht man das Foto aus dem Traum und ich bin total aus dem Häuschen und dann verändert es sich langsam und wird zu einem anderen Foto. Dann wache ich auf.

Advertisements

Heute Nacht habe ich geträumt, zu wissen, wieso Berlin Gesundbrunnen Gesundbrunnen heißt. Ich war mit Viki und der Familie in Berlin unterwegs im Urlaub und wir haben uns in der Stadt aufgeteilt, damit jeder machen kann, was er will. Ich habe dann die falsche U-Bahn genommen und konnte nicht mehr aussteigen. Ich fuhr mit der Bahn über eine Brücke mit einem Fluss und dahinter begann eine hügelige Wiesenlandschaft, wie das Auenland oder die Highlands, wunderschön und weit, mit kleinen Seen mittendrin. Das war Berlin Gesundbrunnen, weil es eine saftig-grüne Wiesenlandschaft war, in der man gesund werden kann.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich in unserem neuen Haus oben in einem großen Gästezimmer gewesen bin. Dort passierten mehrere Dinge. Ich fand einen Schreibtisch, der den Vorbesitzern gehörte und in dem ein Computersystem eingebaut war, mit einem Tower, einer riesigen Tastatur und einem riesigen Bildschirm. Außerdem telefonierte V. mit Freunden in einem Videoanruf und ich kannte die aus dem Bielefelder Westen. Dann lagen da auch plötzlich Handys herum, die jemand dort vergessen hatte. Die ganze Zeit über war ich schon aus einem anderen Traum erwacht und wollte das in dem Traum endlich posten. 

Ich saß mit Freunden irgendwo rum und fragte sie: warum krümmt sich da hinten die Erde so komisch. In einiger Entfernung konnte man abgemähte Weizenfelder und Wiesen sich krümmen sehen, sie standen hoch wie Dielenbretter, die feucht geworden sind und sich vom Boden nach oben lösen. Aber so weit hoch wie ein Hochhaus ist. Ich fragte das immer wieder und meine Freunde schauten beschämt und betrübt auf den Boden, so als wüssten sie was da los ist und wollten es nur nicht wahrhaben. Dann sah ich immer mehr Fehler in der Matrix, Leute die doppelt auftauchten usw. Ich sagte den anderen: die beobachten uns und scannen die ganze Welt. Ich wollte mit einem Kumpel fliehen und plötzlich tauchte hinter uns eine Drohne auf, die uns festnehmen wollte, ich überwältigte sie und fand in ihrem Inneren ein paar kleine Waffen: kleine Granaten und Elektro Schocker, es war der Anfang des Widerstands.